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Fertigstellung Hoffnungsgarten
&
Aktion Bildung 2010


 
   
Unsere Hilfe in Eigeninitiative für die ärmsten Kleinen in Paraguay

Von den eingegangenen Spenden das ganze Jahr über, habe ich, nachdem ich alles nachgerechnet habe, 223,26 Euro ausgelegt. Ab 1. Dezember 2009 geht die Sammlung neu los, mit einem kleinen Minus.
Vielen Dank für alle, die ihre Sparbüchse und ihr Herz öffnen, um den armen Kindern eines doch so fernen Landes zu helfen!

SPENDEN-COUNTER
15.03.2010


2963,74 EUR

Spender :    
Baier Paul und Elfriede Draxinger Günther und Hanni Kanutours Ostfriesland
Kitschmann Achim Friedinger Ursula Adrian Gerd
Weber Dagmar und Peter Hauschildt Karsten Dickmeis Wilfried
Viva Paraguay Marianne Wittkatis Severac Irene Fassauer Thomas
Baginski Sylvia HG Tec Peter Kahlert Krämer Dietmar
Dröschler Rudolf und Brigitte Autsch Walter (WAB) Hulka Werner und Sybille
Hirmer Conny Jennet Hans Tautz-Schüttler Monika
N.N. Strauss Daniel Göthlich-Strauss Karina
Kraus-Gabele Marion Kraus Thomas Platzer Frida
Badtke Dietmar und Sabine Unit art GmbH Katharina Steul N.N.
Fink Carmen Auerswald Gerit Kolbinger Beate
Steul Jens und Katharina Sticklat Helmut Steul Aaron und David
Stockinger Max Welsch Dieter Hess Sigmar
Bitsakos Elias    

Insgesamte Einnahmen
€ 2963,74

noch verfügbarer Betrag am 21.03.2010:
€ 11,37

Wer mithelfen möchte, bitte auf dieses Konto überweisen:
Alexandra Baier - Kontonummer: 82495 - Bankleitzahl: 70150000 bei der Stadtsparkasse München
IBAN: DE50701500000000082495 - BIC (Swift): SSKMDEMM
Verwendungszweck "KINDER"
oder speziefisch "BILDUNG" für die Schulutensilien
oder "HOFFNUNG" für die Fertigstellung des Kinderheimes


Sandalenkäufer - "Kaufe ein paar Sandalen für die HIV+ Kinder vom Jardín de Esperanza":
Kolbinger Beate Gimbrere Esther Heimrich Edith

Gesamt verkaufte Sandalen 24.021.2010:
5 Paar

Summe:
110,00 Euro

Schulpaten und Patenkinder vom "Jardín de Esperanza" (25 Euro pro Monat für die Schulkosten)
Doblinger Janka für Oscar Friedinger Ursula für Natalia
Baier Elfriede und Paul für Claudia Kitschmann Achim für Jenifer
Steul Katharina und Jens für Dario Anonym für Matias
Draxinger Hanni und Günther für Gustavo Glück Annette für Belén
Autsch Walter für Emilce  

 

Verteilung auf dem Land - 22.03.2010

Am Montag war es endlich soweit, nach langem Planen und Warten konnten wir die Schulsachen an die Kinder in Itacurubi del Rosario und in General Requin verteilen. Jeder der Direktoren und Schulgründer hatte eine andere Wunschliste und wir konnten ziemlich viel einkaufen, in der Schulaktionskasse sind 1589 Euro zusammen gekommen, ich habe gut kalkuliert, denn alles zusammen ist auf 1607,82 Euro gekommen. Das war auch das Maximum an Gewicht für unser Auto, das wär fast mit dem Hinterteil aufgesetzt!

Itacurubi del Rosario liegt etwa 200 km von Asuncion entfernt. Auf der Ruta 3 fährt man 150 km und dann muss man links abbiegen und auf der Erdstrasse nochmal um die 47km durchhalten. Dort wird gerade die Teestrasse gebaut, das war nochmal ein kleines Extra, noch bisschen mehr Hubbel und Umwege. Unsere armen Stossdämpfer...
Direkt im Dorf Itacurubi del Rosario gibt es einen Kindergarten mit 54 Kindern. Er wurde von Mennoniten gegründet für die armen Kinder in der Region. Viele sind unterernährt und verwurmt. Wir haben dort etwas Bastelpappe, Wachsmalkreide, Papier und Bauklötze gelassen. Es gibt dort einen grossen Garten, eine Küche wo täglich Mittagessen gekocht wird, zwei Schlafräume (einen für die Mädchen und einen für die Jungen), einen Raum für die Vorschüler und ein ordentliches Bad. Dort hängen in den Schränken Zahnbürsten für jedes Kind, jede ist mit Namen versehen und vor dem Essen wird geduscht. Wer kann, bringt Kleidung zum Wechseln selbst mit oder für die ganz armen Kinder liegt Wäsche zum Wechseln bereit, die der Kindergarten stellt.
Der grössere Teil der Mitbringsel war allerdings für eine Schule die von einer sehr hilfsbereiten und aufopfernden ältere Dame, sie heisst Castorina Soria, gebaut wurde. Sie liegt nochmal 15 km auf der Erdstrasse entfernt in Cabaju ray. Als wir in Itacurubi angekommen sind, hat uns die Dame mitgeteilt, dass leider heute keine Schule stattfindet, sie hat es auch erst am selbigen Morgen erfahren. Alle Lehrer und Direktoren der Region haben sich zu einer Sitzung versammelt. Wir hatten Glück, denn diese Sitzung war in der Schule in Itacurubi und dort haben wir die Direktorin (Maria Pelajia Benitez) dieser kleine Schule angetroffen und auch zwei der dort unterrichtenden Lehrer. Die Schule hat zwei Räume und momentan gehen dort 25 Schüler hin (von Vorschule bis 6. Klasse). Dort wird alles benötigt, von Heften über Bücher zu Spielzeug für die Vorschule, Kreide etc. Ebenso einen der beiden Thermosbehälter für kaltes Wasser haben wir dort in der Schule gelassen. Die Spende wurde am selben Nachmittag mit einer Pferdekutsche in die Schule gebracht. Wir sind nicht mehr dort hin gefahren, die Kinder waren ja nicht dort und auch wäre uns tatsächlich die Zeit davon gelaufen, wir sind um 6 Uhr früh losgefahren und um 11 Uhr waren wir erst in Itacurubi. Aber einer der Lehrer ist sehr modern, er loggt sich ins Internet ein und wird mir Fotos schicken von der Schule und den Kindern. Wir wurden für den 16. August herzlich eingeladen, das ist der Tag der Kinder und an den Schulen werden immer Veranstaltungen gemacht, es gibt zu Essen und zu Trinken und viel zu lachen. Ich denke allerdings nicht, dass die Teerstrasse bis dahin fertig ist, das wären dann nur noch 15 km Erdstrasse. Aber für nächstes Jahr könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen wieder dort hinzufahren, denn diese Leute brauchen wirkliche etwas Unterstützung, das Dorf ist so abgelegen, dass es vieles dort nicht zu kaufen gibt.

Als wir wieder auf der Erdstrasse zurück zur Ruta gefahren sind, haben uns rechte Windböen erwischt und etwa 500m bevor wie die Ruta erreicht haben, hat es zu Regnen angefangen! Das war ein ausserordentliches Glück, weil sich diese roten Erdstrassen in wahre Rutschbahnen verwandeln. Auf den Fotos sieht man auch eine Brücke, davon gibt es auf dem Weg 3. Schaut abenteuerlich aus, nicht?
Auf dem Weg nach Resquin sind wir in ein Regenloch ins nächste geraten, diesen Tag hatten wir wirklich von allem etwas, Sturm, Sonne und Regen haben sich stets abgewechselt.

General Resquin liegt bei km 225 auf der Ruta 3. Zuerst haben wir die kleinere Schule besucht. Der Direktor (Manuel Cuenca) hat uns schon mit einigen Kindern und Müttern vor der Schule erwartet. Diese Schule liegt vom Zentrum General Resquin etwa 2 km nach rechts in Richtung Naranjito auf der Erdstrasse wo auch gerade gebaut wird, aber keine Teerstrasse sondern ein Empedrado, eine Steinstrasse, die schönere Version dieser Art Strasse würde bei uns Kopfsteinpflaster heissen. In diese Schule gehen insgesamt 59 Schüler von Vorschule bis 6. Klasse. Dort haben wir ebenso ein buntes Durcheinander von Schulbüchern, Heften, Stiften, Kreide, Papier und Spielen gelassen. Ebenso den zweiten Kaltwasserthermo. Alle miteinander haben sich sehr über die Spende gefreut und die Eltern haben uns sogar Geschenke mitgebracht! Die würde ich zu gerne an euch weiter geben, würde aber auf dem Postweg verschimmeln und somit werde ich es an meine Nachbarn und Freunde verteilen und an euch denken! Es war eine komplette Bananenstaude (wiegt bestimmt um die 30kg!), eine grosse Tüte voller frischer Erdnüsse, Buschbohnen (Poroto), Grapefruit, Zitronen und einen riesigen Kürbis. Das sind alles Früchte, die dort angebaut werden. Das hat mich tatsächlich in Verlegenheit gebracht, man hat gemerkt, dass es wirklich von Herzen kam. Auch hier würde ich gerne nächstes Jahr wieder helfen.

Die dritte und letzte Station war die grosse nationale Schule im Zentrum von Resquin. Dort gehen dieses Jahr etwa 600 Schüler hin und der Direktor Ramón Alfonso hat sich gefreut, dass wir auch dieses Jahr wieder in seiner Schule helfen. Für diese Schule war der Grossteil, viele Schulbücher und Schreibhefte vor allem. Auch Spiele für die Vorschulkinder und den Kindergarten.
Als der Direktor mit seinem Motorrad angefahren kam, hat es gerade wieder zu Regnen begonnen, als er fragte, was wir gerne unternehmen wollen. Ich sagte spontan, dass ich gern die paraguayische Nationalhymne hören würde, das war allerdings eher im Scherz gesagt, denn wo hätten sie denn singen sollen, unterm dem grossen Baum wären ja alle nass geworden.
Aber im null komma nichts wurde alles vorbereitet, die Kinder haben sich alle unter das Vordach einer Aula gestellt und schon wurde die Hymne gesungen. Da ist auch gleich wieder die Sonne rausgekommen ;-)
Dann haben sie noch ein Lied auf Guarani gesungen und dann haben noch 6 kleine Vorschüler ein Liedchen vorgetragen. Und alles nur für uns, das war schon ein schönes Gefühl muss ich sagen. Ich habe den Kindern gesagt, dass sie die Zukunft des Landes sind und sie die Chance nutzen sollen die Schule abzuschliessen und einen Beruf erlernen sollen. Sie werden doch das Schuljahr schaffen, oder?! Im Chor gab es als Antwort ein lautes JAAA :-)
Als wir gehen wollten hat uns der Direktor ins Büro gerufen. Er hätte noch etwas Kleines für uns. Das Geschenk waren etwa 2 kg frischer Queso Paraguay den seine Mutter selbst gemacht hat. Und für den 16. August sind wir auch hier eingeladen worden.

Dieses Jahr haben wir fast mehr Geschenke mit nach Hause genommen als wir selbst verteilt haben, wir waren alle sehr angetan von diesen herzlichen Gesten. Es war zwar ein anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt. Ein voller Erfolg! DANKE DANKE DANKE!!! Ich würde mir wünschen, dass wir auch nächstes Jahr wieder mit zahlreicher Unterstütung von euch rechnen können.

Hier die Liste der eingekauften Waren, in der Reihenfolge, wie sie je auf der Rechnung stehen:
2 Fussbälle, 3 Puzzle "der menschliche Körper", 3 Puzzle "meine ersten Silben", 3 Tiermemory, 3 Puzzle "mein erstes ABC", 2 Volleybälle. Gesamt: 483.200 Guaranies. (Quittung 1)

25 Bücher Cocotero (für die 4. Klasse), 25 Bücher Maizal (für die 5. Klasse). Gesamt: 2.357.500 Guaranies. (Quittung 2 )

320 Schreibhefte mit einer Linie, 400 Schreibhefte mit zwei Linien, 80 Schreibhefte karriert, 70 Bleistifte, 24 Packerl Buntstifte mit 12 Farben, 200 Radiergummi, 40 Packerl Wachsmalkreide mit 6 Farben, 90 Pinsel, 80 Wasserfarben, 100 Schutzmappen, 10 Pakete Papier, 40 Fimo, 200 Bastelpappe bunt, 100 Bastelpappe bunt, 50 Packerl Filzer mit 12 Farben, 6 Rollen Packtesa, 55 Scheren, 20 Tassen, 5 didaktische Spiele Bauklötze, 50 Kugelschreiber schwarz, 50 Kugelschreiber blau, 3 Märchenbücher, 2 Märchenbücher, 3 Märchenbücher. Gesamt: 3.415.398 Guaranies. (Quittung 3 )

15 Bücher Mua Mua (1. Klasse), 17 Bücher Cri Cri (2. Klasse), 17 Bücher Eirete (3. Klasse), 22 Bücher Manantial (6. Klasse). Gesamt: 2.577.600 Guaranies. (Quittung 4 )

2 Märchenbücher, 1 Märchenbuch, 3 Märchenbücher, 1 Märchenbuch, 20 Klebstoff, 20 Spitzer, 2 Pakete Kreide. Gesamt: 131.522 Guaranies. (Quittung 5 )

15 Wörterbücher Guarani, 15 Wörterbücher Spanisch, 15 Wörterbücher synonyme, 2 Kaltwasserthermobehälter. Gesamt: 1.003.240 Guaranies. (Quittung 6 )

Mit dem restlichen Geld möchte ich einen Comedor (so werden die Unterkünfte genannt, wo für die Strassenkinder freiwillig gekocht wird) unterstützen, er ist noch recht neu glaube ich. Wir werden ihn uns demnächst ansehen.

Ausgaben: 9.968.460 Guaranies. Wechelkurs: 6200
Gesamtausgabe für den 20.03.2010: 1607,82 Euro

Planung Verteilung etc. - 05.03.2010

Die Zeit geht dahin und ich bin hilflos der Willkür des Schulministerium ausgesetzt. Bisher gab es in Resquin noch keine Verteilung. Ich bin in ständigem Kontakt mit den Direktoren, sie informieren mich, sobald es etwas Neues gibt. Ich möchte nichts unnötiges einkaufen, ich möchte, dass unsere Aktion ein voller Erfolg wird und nichts doppelt an die Kinder gegeben wird und auch, dass es an nichts fehlt. Es ist normal, dass es an den staatlichen Schulen sehr langsam angeht mit dem Unterricht. Wertvolle Zeit geht flöten, aber wenn wir es dann endlich anpacken können, profitieren die Kinder voll und ganz von unserer Hilfe. Geduld ist hier gefragt. Ich möchte am Montag direkt im Schulministerium anfragen. Vielleicht gibt es tatsächlich jemanden, der mir eine definitive Auskunft geben kann, WO und WAS WANN verteilt wird. Ich würde dann mehr wissen, als der Schuldirektor vor Ort... Warten wir es ab.

Für die Kinder vom Hoffnungsgarten hat der Unterreicht in der privaten Schule begonnen. Wir haben schon für 6 Kinder Schulpaten gefunden!
Es gab allerdings Startprobleme zwecks Diskriminierung. Eltern haben sich geweigert, ihre Kinder mit den Kindern vom Heim zusammen auf ein Klo zu schicken etc. pp. Wenn die Kinder hier bleiben, werden bald alle Kinder hier in der Schule Aids haben. Unglaublich. Sogar hat sich eine Lehrerin geäussert, dass sie den Kinder vom Heim den Zutritt verweigern wird. Liz hat Ende letzten Jahres mit daran gearbeitet, dass ein Gesetzt erlassen wird, das Diskriminierung bestraft. Das wussten die Lehrer und auch die Eltern nicht. Und es wurden drei Gruppengespräche veranstaltet, zuerst mit den Lehrern und Liz zusammen mit zwei Helfern von Amnesty International. Nächste Woche wird das Selbe nochmal für die Eltern vorbereitet. Das Problem ist hier die Unwissenheit, Lehrer und Eltern, in Bälde auch die Kinder, werden über HIV und Aids aufgeklärt und so werden viele Fragen beantwortet und Ängste beseitigt. Bis die Tage!

Planung Verteilung - 24.02.2010

Heute war der erste Schultag für die Schüler und Kindergartenkinder der staatlichen Einrichtungen. Eine Gruppe der Kinder vom Hoffnungsgarten haben wir begleitet um für ihre neuen Schulpaten Fotos zu schiessen. Und auch, weil wir für sechs von den 11 Schulkindern noch keine Schulpaten gefunden haben (Eri, Gustavo, Matias, Robert, Mili und Belen).
Abends habe ich mit einem der Direktoren in General Resquin telefoniert, um zu erfahren wie der Stand der Dinge ist. Er sagte, dass der erste Schultag phantistisch war, es wurden Tänze aufgeführt und gesungen. Schade, dass wir das nicht mit ansehen konnten. Aber es geht hier ja nicht um uns sondern um die Kleinen. Der Stand ist so, dass für den 2.3., das ist nächsten Dienstag, die Verteilung vom Militär geplant ist. Auch wenn es noch nicht dazu kommen sollte, wissen wir zumindest schon mal die genauen Schülerzahlen. Wie vermutet, wird es Anfang März bis wir etwas unternehmen können. Aber das macht ja nichts, besser wir warten ab und machen eine Aktion mit Hand und Fuss daraus!

Anbei noch Fotos vom Schulanfang und auch vom Heim, wo mittlerweile schon der restliche Boden verlegt wird und in einem Zimmer sogar schon mit der Holzdecken-Isolierung angefangen wird.


Hoffnungsgarten und geplante Verteilung für die Schulkinder - 12.02.2010

Zu aller erst möchte ich mich bedanken, dass sich schon einige Schulpaten für die Kinder vom Hoffnungsgarten gefunden haben. Ich werde sehen, ob ich am Wochenende ein paar neue Fotos für euch schiessen kann.
Die Fotos unten sind letzte Woche geschossen worden. Auf dem letzten Foto macht der Pater Alceu Gymnastik mit dem paralysierten Cristian, er ist ein ganz armes Würstchen, der nicht nur das Los HIV+ trägt sondern auch noch eine Krankheit hatte, die ihn total gelähmt hat. Mittlerweile kann er schon mit den anderen Kinder mitlachen und hat auch Lust zum Malen und Spielen. Geht aber leider nur von seiner Decke aus oder vom Schoss einer Aufpasserin aus.

Ausserdem möchte ich euch auch die aktuellen Fotos vom Bau zeigen. Mittlerweile ist innen alles verputzt und gekalkt, aussen fehlt nur noch die Farbe und innen der Fussboden, Fenster und Türen, Kücheneinrichtung und die beiden Bäder. Auf dem dritten Foto sieht man die neuen Fenster vom Mädchenzimmer (weiter unten sieht man auf einem Foto, dass beim Umzug noch Spanholzplatten anstelle von Fenstern waren).

Jetzt zur Verteilaktion. Es kam vorgestern ein grosser Bericht in den Nachrichten, dass der Staat mit Hilfe des Militärs an alle staatlichen Schulen im ganzen Land Schulutensilien verteilen wird. Das ist eine wunderbare Nachricht und ich habe auch schon mit den beiden Schuldirektoren in General Resquin telefoniert, wie wir die Situation meistern werden. Das Militär beginnt am 26.2. mit der Verteilung, da sie erst abwarten, wieviele Schüler bis zum 23.2. konkret eingeschrieben worden sind. Anhand dieser Daten werde die Utensilien verladen und verteilt. Sobald die Direktoren vor Ort genau wissen, was geliefert wird oder geliefert worden ist, geben sie mir bescheid um eine Liste zu machen mit Materialien, die noch fehlen. Es wird darauf hinaus laufen, dass wir viele Schulbücher und didaktisches Spielzeug kaufen. Das ist wunderbar, denn so gut ausgestattet waren die Kinder dort noch nie! Und nicht nur die Kinder diesen Schuljahres haben etwas davon sondern auch die Kinder, die in den nächsten Jahren in die Schule und den Kindergarten kommen. Ich bin sehr glücklich über die tolle Entwicklung. Nur müssen wir noch etwas Geduld beweisen, ich denke, dass wir in der ersten Märzwoche die Verteilung in Angriff nehmen werden können.


Paten für das neue Schuljahr für den Hoffnungsgarten gesucht - 03.02.2010

Nach dem Umzug des Jardín de Esperanza müssen die Kinder, die in die Schule gehen, mit dem Schulbus fahren. Und die neue Schule ist eine Privatschule. Das bedeutet Mehrkosten, welche bei etwa 25 Euro pro Monat und Kind liegen. Ich habe mich angeboten, einen Aufruf zu starten, vielleicht hat eines oder sogar ein paar der Kinder Glück und findet einen "Schulpaten", der sich für das kommende Schuljahr (Ende Februar bis Ende November, also 10 Monate) ohne Zwang verantwortlich macht. Natürlich jeden Monat mit Quittung und ich schreibe gerne auch über die Schulerfolge des jeweiligen Kindes. Wer Lust hat und das nötige Kleingeld, meldet euch bei mir über die Kontaktseite.

Vorbereitungen für den Schulanfang - 01.02.2010

Jetzt ist es an der Zeit, schon mal die Situation auszukundschaften. Wir werden wieder in der gleichen Schule in General Resquin, Department San Pedro, verteilen. Es kommt mindestens noch eine kleine Schule dazu und wir sind noch am Suchen nach einer Telefonnummer von einem weiteren Schuldirektor. Die beiden anderen Schulen sind klitze klein, in der einen, wo ich schon mit dem Direktor telefoniert habe, sind gerade mal in der Vorschule, in der ersten Klasse und in der zweiten Klasse je etwa 15 Schüler. Die andere Schule ist auch etwa in dieser Grössenordnung. Und sie sind sehr, sehr arm, es gehen dort anscheinend auch einige Indianerkinder hin. Sie arbeiten bisher ohne Hefte, wer ein Blatt Papier hat, kann schon mitmachen. Das ist schon recht mitreissend, ich freue mich schon arg, dass wir da Utensilien und Schulbücher hinbringen können. Wenn das Angebot nicht arg teuer ausfällt und wir noch Platz im Auto haben - die Angelegenheit wird dieses Jahr recht schwer, sicherlich sind das um die 500kg Ware - kommt ein Jongleur mit der auch Feuer schluckt, ein tolles Spektakel würde er abgeben, die Kinder dort haben so etwas noch nie gesehen und werden es vielleicht auch niemals in ihrem Leben zu Gesicht bekommen. Dieser Jongleur arbeitet Tag für Tag auf den Strassen von Asuncion, ich könnte mir vorstellen, dass er für das gleiche Geld, was er da am Tag einnimmt, mitkommt. Mal sehen was bei der Verhandlung rauskommt.
Gestern haben wir schon Preise eingeholt, jetzt gehts ans Rechnen. Ich denke, ich werde einen Teil direkt in dem Städtchen einkaufen, der Unterschied ist nicht so gross und so nehmen wir diesen kleinen Läden nicht ihr Jahresgeschäft weg. Viele kaufen Ware zum Schulanfang ein und setzen viel Hoffnung in etwas Extraverdienst damit.

Geldübergabe - 14.01.2010

Heute ist das bisher gesammelte Geld für den Hoffnungsgarten übergeben worden. Die Übergabe hat bei uns zu Hause stattgefunden und die Liz war überglücklich, ich denke, dass man das sehr gut an ihrem Gesichtsausdruck sehen kann. Jetzt können wieder ein paar Handwerkerrechnungen bezahlt werden. Danke alle zusammen!!!!!

Ausgaben: 7.270.000 Guaranies. Wechelkurs: 6700
Gesamtausgabe am 14.01.2010: 1085,00 Euro

Ein Paket voller Geschenke - 09.01.2010

Es sind viele Geschenke aus Deutschland gekommen! Die Firma Autoteile Rank hat ein Sage und Schreibe 16kg schweres Paket hierher geschickt, gefüllt mit 90 aufblasbaren Wasserbällen, 100 Käpis, 100 Luftballons, 32 Jojos, einer Taschenlampe, einem Hemd und einem T-Shirt und ein Handtuch. Eine tolle Überraschung, vor allem für viele Kiddies.
Bis gestern haben wir die Sachen verteilt, nur zu zweit aus dem Auto raus - hatte gedacht, dass das nicht so eine grosse Sache wird. Wäre es ja auch nicht gewesen. Nur wird man nach dem Anblick so vieler glücklicher Kindergesichter oft unvorsichtig. Da die Käpis für Grosse waren, haben wir an Jugendliche verteilt, die wir auf der Strasse gesehen haben. Auch hinter ein paar Carritos sind wir her. Bei der letzten Übergabe hab´ich aus dem Fenster raus zwei Burschen je ein Käpi gegeben und sie um ein Foto gebeten. Das war sehr dumm von mir... Aber ist grad noch gut gegangen. Einer der beiden hat sofort nach meiner Kamera gegriffen. Zum Glück hatte er wohl etwas Zweifel, darum konnte ich die Kamera noch rechtzeitig an mich reissen. Wenigstens konnte ich ihm noch sagen, dass er mit diesem Stil nicht recht weit kommen wird. Naja...
Wir haben unter anderem auch im Mercado de Abasto - im Grossmarkt - verteilt. Es war Nachmittag und es waren viele Mütter da, die mit ihren Kindern die noch brauchbaren Reste aus den Müllkontainern gesammelt haben.
Ausserdem habe ich einen Teil im Jardín de Esperanza abgegeben und ein anderer kleiner Teil wird von einer Freundin in einem Kindergarten in Itacurubi del Rosario verteilt.

Es war wieder mal ein schönes Erlebnis, danke Franz & Ingrid und alle beteiligten Spender!

Der Umzug, Weihnachten im neuen Haus! - 23.12.2009

Heute war es soweit, der grosse Tag ist gekommen. Alle haben mitgeholfen, die kleinen der Heimbewohner sind schon seit Montag bei Tanten und Onkeln untergekommen, damit in Ruhe gearbeitet werden kann. Die drei Grossen haben fleissig mitgeholfen, die letzten Detailles fertig zu bringen und am heutigen Tage haben sie mit angepackt und lastwagenweise Betten, Klamotten, Papierkram, Tische, Stühle, Kühlschränke, Spielzeug etc. pp. ins neue Haus zu verfrachten und mit Hilfe von zeitweise 5 Helferinnen alles an seinen neuen Ort geräumt. Der Fredy war als Elektriker gerade recht, es hat noch die komplette Verkabelung in den Zimmern gefehlt. Morgen wird daran noch weiter gearbeitet.
Am Nachmittag, als sowohl die Schreiner noch die Haupteingangstür gerichtet haben, die Handwerker im hinteren Teil verputzt haben, die Helferinnen die Klamotten etc. eingeräumt haben, die Elektriker am Werk waren, ..., sind auch schon schwungweise die Kinder von ihren Tanten und Onkeln gebracht worden, um ihr neues Zuhause zu begutachten. Ich habe das einfach mal in Fotos festgehalten. Das Interessanteste waren die Karussels draussen im Garten. Manchen hat ihr neu zugewiesenes Bettchen nicht so ganz gefallen, anderen widerum sehr gut. Um die Gemüter zu beruhigen, hab ich eine Runde Steckerleis ausgegeben, das ist auch bei den Helfern gut angekommen. Immerhin hatten wir heute 36° im Schatten bei 95% Luftfeuchtigkeit.
Eine Geldübergabe hat noch nicht stattgefunden, ich werde das nach den Feiertagen erledigen. Es wird natürlich hier berichtet.
Morgen wird schon im neuen Haus Weihnachten gefeiert, viele Bekannte und Dorfnachbarn bringen Geschenke - auch heute schon sind ettliche Geschenke abgegeben worden! Es gibt Hühnchen mit Kartoffelpürree von einer Kirchengemeinde gespendet, der Weihnachtsbaum wurde heute schon geschmückt. Wenn das keine frohen Weihnachten sind!
Euere Geschenke sieht man zwar momentan nicht in den Kinderaugen, aber wir wissen, was wir für sie tun, denn dank euch wohnen sie ab heute in einem wasserdichten und sicheren Haus mit viel mehr Platz zum Spielen und ohne schimmelige Wände. Auch wenn die Hälfte vom Haus noch nicht zur Verfügung steht (die Küche ist zum Beispiel jetzt draussen im Quincho (der überdachten Terrasse) untergebracht und die grossen Jungs schlafen derzeit im Wohn- und Spielzimmer, haben sie schon viel mehr Komfort und Hygiene als vorher. Ich habe einfach mal für euch die Gesichtsausdrücke festgehalten, viel Spass!


Der Umzug naht - 12.12.2009

Es gab heute Nachmittag einen Notruf von der Liz vom Hoffnungsgarten. Die Bauarbeiter, die den Boden der Terasse legen, werden mit der Arbeit fertig und sie müssen ausbezahlt werden! Und Dank euch konnte ich ihr mitteilen: "Kein Problem, wir haben schon ein bisschen was beinander"! Ich habe ihr 259,55 Euro (1.700.000 Gs) ausgehändigt und so konnte wenigstens ein Teil der Rechnung beglichen werden.
Nächste Woche wird´s bei uns zu Hause auch mal ungewöhnlich rund gehen, denn wir werden, während das neue Haus einem Generalputz bekommt und der Umzug stattfindet, auch ein paar Kinder hier haben. Hoffentlich werden sie nicht von unseren Hunden aufgefressen ;-) Ich denke jedoch nicht, die sind Gott sei Dank alle sehr kinderlieb.

Hier noch aktuelle Fotos. Man sieht dort gut, dass der vordere Teil schon soweit wie fertig ist, die Fenster sind drin, der Boden ist gelegt, es ist alles verputzt. Und ein kleines Bad ist fertig. Jedoch wird nach dem Umzug am hinteren Teil weiter gearbeitet und nach und nach alles fertig gestellt. Die eigentlichen Bäder mit Dusche und drei WCs, eines für die Jungs und eines für die Mädchen, ist noch gar nicht fertig, das wird auch erst nachher gemacht. Es ist also nur das Nötigste, um schon im neuen Haus zu wohnen, was bis nächste Woche fertiggestellt werden soll, für den Rest brauchen wir noch viele grosszügige Spender!

Ausgaben: 1.700.000 Guaranies. Wechelkurs: 6550
Gesamtausgabe am 12.12.2009: 259,55 Euro
(P.S. Der Wechselkurs ist wieder etwas gefallen, das liegt an der Weihnachtszeit, es sind viele Devisen im Land, also fällt der Devisenkurs.)

Grosses Abendessen mit Tanzbands - 04.12.2009

Um unseren grosszügigen Spender nicht zu übergehen, möchte ich das lang geplante Show-Abendessen zugunsten des Hoffnungsgarten nicht auslassen. Es wurden 150kg Rindfleisch für das Asado (Grillfleisch) für 500 Gäste gekauft, was 343 Euro gekostet hat. (Quittung vom Hoffnungsgarten ist oben einzusehen im pdf). Der Gewinn dieses Abends waren etwa 14.000.000 Gs (ca. 2000 Euro). Die Stimmung und die Organisation waren super, es wurde gegessen, getanzt und es war so schnell vorbei, dass manche gefragt haben, ob die Musik nicht noch etwas weiter spielen kann.

Man sieht auch den aktuellen Stand des neuen Heimes, der vordere Teil ist schon innen und aussen verputzt, der Fussboden ist auch schon gelegt, fehlen noch die Bäder, die Küche, die Elektroinstallation, die Türen und Fenster, die Deckenverkleidung, etc...


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Strassenkinder

Es gibt keine grossen Entdeckungen
und keinen Fortschritt, solange es noch
ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
...
Das sind A. Schweitzers Worte
und unser Motto. Hilf uns, viele
paraguayische Kinder
glücklich zu machen!

 
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