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Die Aromatherapie

 

 

   
Über ätherische Öle ...

Die Aromatherapie ist für mich ein relativ neues Pflaster. Sicherlich habe ich ein Duftlämpchen zu Hause stehen und auch ein paar lecker richende Öle dazu. Jedoch welches Öl bei welcher Gefühlslage und welcher Beschwerde nun das Beste ist, ist die Interessante Seite des Themas. Jedermann weiss, dass der Duft von Eukalyptus und Minze gut tut bei Erkältung, Rosmarin entspannend wirkt etc. Aber es gibt noch viel mehr, was ich hier zu erklären versuche und dabei natürlich auch noch etwas lernen möchte.

Die wertvollen Essenzen werden aus verschiedenen Pflanzenteilen hergestellt. Wichtig für ein effizientes Öl ist für die Pflanze viel Sonne und viel Licht. Bevorzugt werden auf Anhöhen wachsende Pflanzen, weil dort die Sonneneinstrahlung stärker ist.
Auch die Art und Weise des Sammels, die Preparation, die Aufbewahrung und letztendlich die Extraktion müssen gekonnt erledigt werden, weil im gegenteiligen Fall nicht die gewünschte Kraft enthalten ist.
Eindrucksvoll sind die nötigen Mengen an Pflanzenteilen, die man für ein paar Tropfen Essenz braucht. Aus beispielsweise 100 kg werden nur 3 kg Eukalyptusöl, aus 30 Rosen gerade mal ein einziger Tropfen Rosenöl und aus 1000 kg Jasminblüten nur 1 Liter Jasminöl!
In der Parfümherstellung werden oft auf billige Weise die natürlichen Essenzen nachgemacht. Jedoch haben die synthetischen Stoffe bei Weitem nicht die gleiche Effizienz.

Ätherische Öle lösen sich nur in Alkohol und Öl, nicht jedoch in Wasser und sie sind brennbar. Um die Öle aus den Pflanzen zu extrahieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Destillation, Pressung, Ritzung, Teilung, Wärmezufuhr, Lösung. Früher hat man auch noch die enfleurage genutzt, was aber heutzutage nicht mehr gemacht wird.
Man hat Früher schon die Kräfte der ätherischen Öle geschätzt und genutzt. Zum Beispiel wurde bei Epidemien mit Zitrone, Bergamott, Cidronell, Teebaum, Rosmarin geräuchert, weil diese keimtötend wirken. In südlichen Ländern wurde und wird viel mit Rosmarin, Kümmel, Zimt und Nelken gekocht, weil es gegen Darmbakterien angeht.

Die Ätherischen Öle werden in drei verschiedene Verdampfungsstufen eingeteilt. Das sind zum Einen die schnell verflüchtigenden Stoffe wie Eukalyptus, Rosmarin oder Mayoran. Zum Anderen die mittelschnell verflüchtigenden Stoffe wie Lavendel, Minze, Basilikum und Kardamom und die langsam verflüchtigenden Stoffe wie Pachouli, Rose, Zedernholz und Jasmin.
Die schnellen wirken belebend, die mittleren gut auf den Verdauungsapparat und die langsamen beruhigend.

Wie gelangt die heilende Wirkung durch die Nase zu den Organen? Über die Riechorgane gelangen elektrische Impulse ins Gehirn, von wo aus sie dann weitergeleitet werden. Wenn das Ätherische Öl auf die Haut aufgetragen wird (vorsicht, das kann im puren Zustand allergische Reaktionen hervorrufen), dringen die Stoffe zu den darunter liegenden Organen durch und können nach ein paar Stunden auch im Blut nachgewiesen werden.

Ätherische Öle können nicht nur gerochen werden, sie können auch eingenommen werden. Man sollte sie vor dem Essen nehmen und entweder einen bis drei Tropfen auf einem Esslöffel Honig im Mund zergehen lassen, oder in ein Glas lauwarmes Wasser geben. Allerdings sollte man die Essenzen wirklich nur im Krankheitsfall einnehmen und dann auch nur über eine Dauer von maximal 3 bis 4 Wochen.
Für Massagen sollte man das Öl mit Basisöl mischen, wozu meist Jojobaöl verwendet wird.
Zum Baden gibt man 5 Tropfen in das Badewasser und badet etwa 10 Minuten lang.
Für Umschläge gibt man ebenfalls 5 Tropfen in heissens oder kaltes Wasser, je nachdem, was behandelt werden soll, taucht eine Binde hinein, welche man auf die schmerzende Stelle legt.
In das Duftlämpchen gibt man 3-4 Tropfen. Es gibt noch viele andere Anwendungsarten, aber das kann sich ja jeder selbst mal in einem einschlägigen Buch durchlesen.

Es gibt noch einen wichtigen Punkt, und das wäre der, was man bei wem nicht anwenden sollte.
Da gibt es die Kinder, die nur mit sanften Ölen behandelt werden sollten. Auf keinen Fall soll das sein: Thymian, Eukalyptus, Salbei und Anis.
Schwangere Frauen sollten nicht anwenden: Basilikum, Myrrhe, Muskatnuss, Mayoran, Salbei, Fenchel, Thymian, Wacholder, Minze, Rose, Rosmarin und Melisse.

Auf jeden Fall soll die Aromatherapie nicht einfach so im Alleingang gemacht werden, sondern ein erfahrener Heilpraktiker, der sich damit auskennt, zu Rate gezogen werden.

... und das Hydrolat

Das Hydrolat ist entsteht bei der Destillation des ätherischen Öles noch nebenbei. Das Duftwasser enthält nur wenige Prozent ätherisches Öl (bis etwa 0,5%) und ist somit sehr sanft und gut geeignet als z.B. Gesichtswasser. Kann aber auch im Duftlämpchen angewendet werden oder als Parfümgrundstoff.

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Kinder in Paraguay ...  
 

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Es gibt keine grossen Entdeckungen
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...
Das sind A. Schweitzers Worte
und unser Motto. Hilf uns, viele
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